Bilder Traffic monetisieren Teil 2

Im zweiten Teil zu Bilder Traffic monetisieren, soll nun den Traffic so gut wie möglich in Bahre Münze umgewandelt werden. Dies ist alles andere als einfach und es gilt, so einiges zu beachten. Das fängt schon damit an, wie man seine Bilder beispielsweise von WordPress darstellen lässt.

WordPress Eigenschaften nutzen

Dazu muss ich zuerst auf diesen Artikel verweisen denn in meinem Fall, war dies die Grundlage des Ganzen und hängt eng mit dem folgendem Artikel zusammen. WordPress hat durch seine Updates eine gute Grundlage für sogenannte Sales Pages oder auch kleinere Landing Pages geschaffen, die bei Bildern automatisch generiert werden können. WordPress generiert die Bildseite mittlerweile komplett neu, sodass auf dieser Seite keine Sidebar vorhanden ist. Bis auf dem Header und Footer ist da nichts, außer euer Bild und vielleicht eine kleine Navigation im Header (sofern ihr im Theme eine habt). Wer im oben verlinkten Artikel bereits seine Bilder so ausgibt, hat nun viele neue Vorteile sowie Optionen. Falls nicht, ist dies auch kein Beinbruch denn diese Bilderseiten sind dennoch vorhanden, sie müssen nur angesprochen bzw. verlinkt werden.

Verdient

Verdient

Jedes Bild hat im Prinzip seine eigene Seite, dessen URL aus dem Artikel sowie dem Bildernamen generiert wird und diese lautet dann: example.com/artikel/bildername. Dies wird durch die attachment.php ausgegeben, welche praktischerweise entsprechend bearbeitet werden kann. Das gibt einem viel Freiraum und Optionen. Wer allerdings ein Script oder Plug-in zum Zoomen und Betrachten verwendet, muss mit ein wenig mehr Arbeit bzw. Aufwand rechnen. Der Grund ist folgender:

Bilder, die mit solchen Plug-ins dargestellt werden, erscheinen natürlich auch im Bilderindex von Google aber eben mit dem Unterschied, dass der Besucher dann lediglich auf den Artikel landet und nicht auf die eigentliche Bilderseite. Das ist zwar toll, wenn man mehr Besucher und Leser für seinen Artikel oder Blog gewinnen möchte, jedoch für unsere Zwecke alles andere als gewollt. Die Bilderseite soll zum Kaufen animieren und dies ohne große Umwege. Solltet ihr also ein Plug-in nutzen, wendet die weiter oben erwähnte URL der Bilderseite an und gibt dieser 2-3 Links (interne Verlinkung reicht schon aus).

Aber auch aus diesem vermeintlichen Nachteil lässt sich ein Vorteil machen. So landen Leser und Besucher auf den Artikel, können ganz normal das Bild betrachten und zoomen aber in Wahrheit steckt eigentlich eine Sales Page hinter dem Ganzen. Nur bekommt der Besucher diese überhaupt nicht zu Gesicht, es sei denn, er findet das Bild über die Google Bildersuche. Als Beispiel einfach mal vom ersten Teil das Bild anklicken und danach einfach diesen Link aufrufen. Eine nette Option, auch in bestehenden Blogs Geld zu verdienen, ohne seine Leser zu verärgern.

Bilder als Sales Page

Wer sich ein wenig mit eCommerce und Landing Pages auskennt, weiß um die Vorteile, die man nun hat. Im eCommerce gibt es eine wichtige Faustregel für den Checkout (Kaufabschluss): Alles, was vom Kaufabschluss ablenkt, verringert die Konversationsrate. Bei einer Sales oder Landing Page gilt Ähnliches: Alle angebotenen Wege müssen zum gleichen Ziel führen (ebenfalls Kaufabschluss) und nichts sollte dabei stören oder ablenken. Im Falle von WordPress ist nun die komplette Sidebar verschwunden und damit hat man schon viel gewonnen. Bleibt nur noch der Header aber das stellt in vielen Fällen auch kein Problem dar. Zur Not greift man zu einem WP Plug-in, welches einen dynamischen Header generiert und passt das Ganze nur noch an. Wer ein neues Projekt aufzieht, sollte sich daher auch überlegen, ob er den Header von der Höhe her, gering halten soll. Je mehr Platz dieser einnimmt, umso präsenter ist dieser, wenn der Besucher via Google Image Search auf euren Blog stößt.

Die attachment.php besitzt in der Regel erfreulich wenig Inhalt, sodass es ein leichtes ist, eine etwaige Navigation, Titel, Content Ausgabe usw. individuell anzupassen. Macht davon Gebrauch, alles, was ablenkt, muss raus. Ihr habt auch Einfluss auf die Größe des Bildes, ich empfehle diese linksbündig auszurichten, Text und Call-to-Action Button entweder seitlich oder unter dem Bild zu platzieren. Da jedes Theme anders ist, kann ich dieses mal leider keine konkrete Anleitung geben. Ihr müsst also ein wenig selber ausprobieren. Ich persönlich würde Text und Buttons aber unterhalb des Bildes anzeigen lassen und eine Bildgröße wählen, die es zulässt, das euer Bilder Seite inklusive allem Drum und Dran, komplett sichtbar ist ohne das der Besucher scrollen muss. Denkt daran, den Frame von der Google Bilder Suche mit einzukalkulieren. Die Sichtbarkeit ist nach meinen Erfahrungen ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Der Besucher soll erst gar nicht genötigt werden, den Frame via Mausklick zu entfernen. Sieht er alles direkt, scheint der Frame eine viel kleinere Rolle zu spielen. Das kann sich auch in den Sales bemerkbar machen. Das auffälligste sollte auch der CTA Button sein, also auf Spielereien verzichten und die Seite so schlicht halten wie den Frame. Damit solltet ihr letztendlich einige Sales herausholen. Ich bin noch nicht am Ende mit diesem Thema.

Adsense für Bilder

Oftmals sind bestimmte Produkte nur eine gewisse Zeit lang gefragt und irgendwann habt man zwar noch Traffic aber keine Sales mehr. Kein Problem dann nehmen wir jetzt Adsense. Schmeißt euren CTA Button raus und wenn ihr ausreichen Platz neben dem Bild habt, fügt ihr euren Adsense Code dort ein. Noch besser ist aber den Adsense Code in den Header oder direkt über das Bild zu packen. Oder beide Stellen gleichzeitig nutzen. Einfach ausprobieren, was am besten funktioniert.

Im Endeffekt habt ihr nämlich nicht für eine kleine Sales Page und Traffic gesorgt, sondern auch eine nette MFA (Made for Adsense) Seite geschaffen. Natürlich verdient man da nur kleine Beträge, aber wenn ihr viele Bilder habt, kommt da durchaus jeden Monat eine nette Summe heraus. Ihr könnt auch schon vorhandene Bilderseite so ein wenig optimieren. Bilder und Adsense funktionieren erstaunlich gut zusammen, solltet ihr also ruhig mal mit experimentieren.

Fazit

Bilder Traffic zu monetisieren ist gar nicht so einfach und zu Anfang auch mit Aufwand verbunden. Es klappt auch nicht alles von heute auf morgen, dazu steckt das ganze Thema noch viel zu sehr in den Kinderschuhen. Ich musste auch sehr viel ausprobieren, bis ich da zufriedenstellende Ergebnisse bekam. Glücklicherweise werden mittlerweile auch die Bilder von Google wesentlich schneller in den Index aufgenommen, als noch vor ein paar Monaten. So kann man auch auf aktuelle Trends aufspringen und verdienen. Das war vorher überhaupt nicht möglich und hat mich auch bei meinen Experimenten ständig ausgebremst.

Meiner Meinung nach ist da aber noch sehr viel Luft nach oben hin und kann neben Video Marketing, eine weitere schöne Einnahmequelle werden. Außerdem ist es sehr hilfreich, sich mit den Eigenarten von Landing Pages und Check-out aus dem eCommerce zu beschäftigen, da sich hier einiges ableiten lässt. Das war es nun von meiner Seite. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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